• Philosophie

  • Wir möchten unseren Kunden, den österreichischen Küchenhändlern, unsere Philosophie "Gemeinsam erfolgreich" in einem Gespräch mit Harald Emeder, Geschäftsführer von AEK Küchen, näher bringen.

     

    Herr Emeder, AEK Küchen bietet dem österreichischen Küchenhändler vom Appartmentküchenblock bis hin zur modernen Lackküche ein sehr breites Küchenprogramm an. Warum gehen Sie mit Ihrem Angebot in die Breite und nicht in die Nische?

     

    Emeder: In einem stagnierenden Markt zählen vor allem die Allrounder der Küchenindustrie zu den Gewinnern, weil sie über ausreichend Spielraum verfügen, um bei steigender Lieferantenkonzentration breite Bedürfnisse bedienen zu können. Wir fühlen uns als Anbieter der klassischen Mitte bestätigt.Die Mitte des Marktes muss in Österreich neu definiert werden.

     

    „Die Mitte in Österreichs Küchenhandel neu definieren“ – Wie definieren Sie dabei die Mitte des Marktes und was steht hinter dieser Bedeutung?

     

    Emeder: Mit unserem breiten Lieferantenspektrum streben wir eine fast 100%ige Abdeckung der gesamten Küchennachfrage an. Somit erreichen unsere Handelspartner mit nur einem Ansprechpartner ein größtmögliches Aktionsfeld am Markt. Wenn man statistische Auswertungen heranzieht, entfallen 75 % der verkauften Küchenumsätze (inkl. Einbaugeräte) in Österreich auf die Preisklasse zwischen Euro 3.000,-- und Euro 10.000,--. Dort ist in Österreich die tatsächliche  "Mitte".

     

    Wer sind Ihre Handelspartner, die Sie in Österreich ansprechen?

     

    Emeder: Die Küchenhandelslandschaft in Österreich ist grob in zwei Gruppen einzuteilen. Die erste Gruppe stellt die Großflächenanbieter mit ihren über 100 Häusern dar. Die zweite Gruppe umfasst die vielen tausend kleinen Küchenstudios, Möbelhändler, Einrichtungsberater und Tischlereien. Diese zweite Gruppe sind unsere Handelspartner.

     

    Der österreichische Küchenhändler versucht seit Jahren mit Trading-up der Küchen, also einen hochwertigen Verkauf, das Glück in der Nische zu finden.

     

    Emeder: Natürlich ist es jeden Händlers Wunsch die teuerste Küche zu verkaufen. In dieser Nische wollen verständlicherweise alle Küchenhändler. Jedoch ist dieser Markt relativ klein und die Gefahr besteht für alle Händler, dass die breite Mitte des Marktes aus den Augen verloren wird. Hier decken wir mit unseren Industriepartnern die breite „neu definierte Mitte“ genau ab. Ein österreichische Küchenhändler sollte sich in Zukunft nicht zu schade sein, eine Küche in der Preisklasse zwischen Euro 3.000,-- und Euro 6.000,-- zu verkaufen.

     

    Küchen werden aber bisher von den österreichischen Küchenhändlern meist direkt bei der Küchenindustrie gekauft. Sie treten hier aber als Großhändler am Markt auf.

     

    Emeder: Das ist richtig. Jedoch ist der österreichische Markt mit seinen kleinen Händlerstrukturen für große Hersteller immer schwieriger zu erfassen und nur mit hohem Vertriebsaufwand zu betreuen. Als Beispiel ist hier der deutsche Küchenhersteller Nobilia mit einer Tagesproduktion von über 2000 Küchen zu erwähnen. Ein Betrieb dieser Größe kann unmöglich ohne Hilfe eines regionalen Großhändlers diev ielen kleinen Küchenhändler, mit den doch begrenzten Umsätzen, vor Ort bedienen. Dies würde einen viel zu großen Verwaltungsaufwand und zu hohe Kosten für die Industrie verursachen. Obendrein bedeutet die Möglichkeit es Direkteinkaufs bei der Industrie nicht zwangsläufig die besten Konditionen

     

    Für die meisten österreichischen Küchenhändler ist ein Einkauf über einen Küchengroßhändler vollkommen neu.

     

    Emeder: Im Küchenhandel ja. In anderen Industriezweigen ist der Großhandel die wichtigste Vertriebsform der Hersteller- oder glauben Sie etwa, dass ein Metallbaubetrieb den Bedarf an Edelstahl, Blechen und Eisen dirket vom Stahlerzeuger bezieht? Wir von AEK Küchen verrechnen nicht nur die Küchen, sondern bieten dem Händler eine perfekte Dienstleistung an.